8. Mai 2026 Politik Fortgeschritten

AfD vor Union in Umfrage: Was hinter solchen Zahlen steckt

Kurz gesagt
  • Die AfD liegt in mehreren aktuellen Bundestagsumfragen vor der Union. Das ist politisch bedeutsam, weil Umfragen Stimmungen sichtbar machen, aber sie sind keine Wahlergebnisse. Wer solche Zahlen verstehen will, muss wissen, wie Umfragen entstehen, was die „Sonntagsfrage“ wirklich aussagt und warum ein Vorsprung von wenigen Prozentpunkten mehr bedeutet als nur eine Schlagzeile.

Wenn in Nachrichten steht, die AfD liege „vor der Union“, geht es meist um die sogenannte Sonntagsfrage. Dabei werden Wahlberechtigte gefragt, welche Partei sie wählen würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Es geht also nicht darum, was tatsächlich bei der nächsten Wahl passieren wird, sondern um eine Momentaufnahme politischer Stimmung.

Anfang Mai 2026 meldete der ARD-DeutschlandTrend von Infratest dimap, dass die AfD bei 27 Prozent liegt und die Union aus CDU und CSU bei 24 Prozent. Gegenüber Anfang April legte die AfD demnach um zwei Punkte zu, während die Union zwei Punkte verlor. Befragt wurden laut DAWUM 1.303 Wahlberechtigte zwischen dem 4. und 6. Mai 2026, telefonisch und online. Quelle: ARD-DeutschlandTrend / DAWUM dawum.de

Auch das ZDF-Politbarometer zeigte am 8. Mai 2026 die AfD mit 27 Prozent vor der CDU/CSU mit 25 Prozent. Die SPD lag dort bei 12 Prozent, die Grünen bei 13 Prozent, die Linke bei 11 Prozent und die FDP bei 3 Prozent. Quelle: ZDF-Politbarometer ZDFheute

Wahlrecht.de, das verschiedene aktuelle Bundestagsumfragen nebeneinanderstellt, zeigte am 8. Mai 2026 ebenfalls, dass die AfD in mehreren Erhebungen vor oder mindestens gleichauf mit der Union liegt. Dort werden unter anderem Werte von Forschungsgruppe Wahlen, Infratest dimap, INSA, Forsa und anderen Instituten verglichen. Quelle: Wahlrecht.de Wahlrecht

Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Union bei der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 noch mit 28,5 Prozent stärkste Kraft wurde, während die AfD damals 20,8 Prozent erreichte. In der Infratest-dimap-Umfrage vom 7. Mai 2026 steht die AfD nun bei 27 Prozent und die Union bei 24 Prozent. Quelle: DAWUM dawum.de

Warum eine Umfrage kein Wahlergebnis ist

Eine Umfrage ist keine kleine Wahl. Sie ist eine Befragung einer begrenzten Zahl von Menschen, aus der die Stimmung in der gesamten wahlberechtigten Bevölkerung geschätzt wird. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Wenn 1.303 Menschen befragt werden, wie im aktuellen ARD-DeutschlandTrend, dann versucht das Institut daraus abzuleiten, wie Millionen Wahlberechtigte in Deutschland ungefähr denken. Dafür werden Daten gewichtet. Das bedeutet: Die Antworten werden statistisch so angepasst, dass sie die Bevölkerung möglichst gut abbilden, etwa nach Alter, Geschlecht, Region oder früherem Wahlverhalten.

Trotzdem bleibt eine Unsicherheit. Man nennt sie statistische Fehlertoleranz. Vereinfacht gesagt: Ein Wert von 27 Prozent heißt nicht, dass exakt 27 Prozent der Wahlberechtigten die AfD wählen würden. Es heißt eher: Nach dieser Befragung liegt die Partei ungefähr in diesem Bereich. Je kleiner der Abstand zwischen zwei Parteien ist, desto vorsichtiger sollte man die Rangfolge lesen.

Bei einem Abstand von drei Punkten, wie im ARD-DeutschlandTrend zwischen AfD und Union, ist die politische Botschaft trotzdem deutlich: Die AfD liegt nicht mehr nur knapp hinter der Union, sondern wird in dieser Erhebung als stärkste Kraft gemessen. Gleichzeitig wäre es falsch zu sagen, damit sei ein künftiger Wahlsieg sicher. Bis zur regulär erwarteten nächsten Bundestagswahl 2029 kann sich politisch sehr viel verändern. Quelle: DAWUM dawum.de

Ein Alltagsvergleich hilft: Eine Umfrage ist wie ein Foto vom Wetterhimmel. Wenn dunkle Wolken zu sehen sind, ist das ein ernstes Zeichen. Aber das Foto sagt nicht sicher, ob es in drei Stunden regnet, wie stark es regnet oder ob der Wind die Wolken doch noch vertreibt.

Was die Sonntagsfrage wirklich misst

Die Sonntagsfrage klingt sehr konkret: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?“ Doch die Antwort darauf ist nicht dasselbe wie eine echte Wahlentscheidung.

Bei einer Bundestagswahl gehen Menschen tatsächlich in ein Wahllokal oder wählen per Brief. Sie treffen eine verbindliche Entscheidung. Bei einer Umfrage beantworten sie eine hypothetische Frage. Manche sind fest entschlossen. Andere schwanken. Wieder andere nutzen ihre Antwort, um Unzufriedenheit auszudrücken.

Das ist besonders wichtig bei Protest- und Stimmungsparteien. Ein Teil der Befragten kann mit einer Antwort wie „AfD“ nicht nur sagen: „Ich will diese Partei regieren sehen“, sondern auch: „Ich bin mit der aktuellen Politik unzufrieden.“ Das macht die Zahl nicht unwichtig. Im Gegenteil: Auch Protest ist politisch relevant. Aber man sollte verstehen, dass hinter einem Prozentwert unterschiedliche Motive stehen können.

In der politischen Meinungsforschung spricht man deshalb oft von Projektionen. Wahlrecht.de weist ausdrücklich darauf hin, dass viele veröffentlichte Werte keine bloßen Rohdaten sind, sondern von den Instituten nach bestimmten Kriterien zu einer Wahlprojektion verarbeitet werden. Quelle: Wahlrecht.de Wahlrecht

Warum die Union verliert

Die Union steht in den aktuellen Umfragen unter Druck. Das liegt nicht an einem einzigen Thema, sondern an mehreren Entwicklungen gleichzeitig.

Ein wichtiger Punkt ist die Bewertung der Bundesregierung. Nach Angaben des ZDF-Politbarometers vom 8. Mai 2026 sind 69 Prozent der Befragten mit der Arbeit der schwarz-roten Koalition eher unzufrieden, nur 26 Prozent bewerten sie eher gut. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz erhält dort schwache Werte: 28 Prozent stellen ihm ein eher gutes Zeugnis aus, 68 Prozent ein eher schlechtes. Quelle: ZDF-Politbarometer ZDF Presseportal

Solche Werte treffen die Union besonders stark, weil sie den Kanzler stellt. Wenn die Regierung insgesamt schlecht bewertet wird, verliert häufig die Kanzlerpartei am meisten. Das ist kein Naturgesetz, aber ein bekanntes Muster. Wer führt, wird auch für Probleme verantwortlich gemacht.

Hinzu kommt: Die Union muss gleichzeitig verschiedene Wählergruppen ansprechen. Sie will konservative Wähler halten, wirtschaftsliberale Bürger überzeugen, die politische Mitte nicht verlieren und in Abgrenzung zur AfD glaubwürdig bleiben. Das ist eine schwierige Balance. Wenn sie zu hart nach rechts rückt, kann sie moderate Wähler verunsichern. Wenn sie zu moderat wirkt, kann sie Wähler an die AfD verlieren, die eine schärfere Sprache bei Migration, Sicherheit oder nationaler Identität erwarten.

Im Alltag kennt man solche Zielkonflikte aus Vereinen oder Firmen: Wer alle Gruppen gleichzeitig zufriedenstellen will, riskiert, dass am Ende jede Gruppe das Gefühl hat, nicht richtig gehört zu werden.

Warum die AfD zulegt

Der Aufstieg der AfD in Umfragen hat mehrere Ursachen. Eine einfache Erklärung wie „die Menschen sind eben rechts geworden“ greift zu kurz. Ebenso falsch wäre es, die Zahlen nur als kurzfristigen Medienhype abzutun.

Ein zentraler Faktor ist Unzufriedenheit. Wenn viele Menschen glauben, dass Regierung und etablierte Parteien ihre Probleme nicht lösen, steigt die Bereitschaft, eine Oppositionspartei zu unterstützen. Das betrifft Themen wie Migration, Inflationserfahrungen, Energiepreise, Wohnkosten, innere Sicherheit, Bürokratie oder das Gefühl, politisch nicht ernst genommen zu werden.

Die AfD profitiert außerdem davon, dass sie sich als grundsätzliche Gegenkraft zum politischen Betrieb darstellt. Das wirkt besonders auf Menschen, die nicht nur einzelne Entscheidungen kritisieren, sondern das Vertrauen in die politische Steuerungsfähigkeit insgesamt verloren haben.

Gleichzeitig ist die AfD keine normale Protestpartei im klassischen Sinn. Sie ist seit Jahren in Parlamenten vertreten und in einigen ostdeutschen Bundesländern besonders stark. Mehrere Landesverbände wurden von Verfassungsschutzbehörden als rechtsextremistisch eingestuft oder beobachtet; zur Bundespartei läuft die rechtliche und politische Auseinandersetzung weiter. Das Verwaltungsgericht Köln entschied im Februar 2026 im Eilverfahren, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einstufen darf; das Hauptsacheverfahren ist damit aber nicht entschieden. Quelle: Verwaltungsgericht Köln VG Köln

Das zeigt: Die politische Debatte über die AfD findet nicht nur auf der Ebene von Prozentwerten statt. Es geht auch um die Frage, wie eine Demokratie mit einer Partei umgeht, die von vielen Wählern unterstützt wird, zugleich aber wegen möglicher verfassungsfeindlicher Bestrebungen unter besonderer Beobachtung steht.

Was ein Vorsprung in Umfragen politisch auslöst

Wenn die AfD vor der Union liegt, verändert das den politischen Gesprächsraum. Parteien, Medien und Wähler reden anders über Machtoptionen, Koalitionen und Strategien.

Für die Union entsteht Druck von zwei Seiten. Einerseits muss sie erklären, warum sie als Regierungspartei an Zustimmung verliert. Andererseits muss sie eine Antwort auf die AfD finden, ohne deren Themen und Sprache einfach zu kopieren. Das ist schwieriger, als es klingt. Wer eine andere Partei nur nachahmt, stärkt oft das Original.

Für die SPD ist die Lage ebenfalls problematisch. In mehreren aktuellen Umfragen liegt sie nur noch bei etwa 12 bis 13,5 Prozent. Quelle: Wahlrecht.de Wahlrecht Das schwächt nicht nur die Partei selbst, sondern auch die schwarz-rote Koalition insgesamt. Wenn beide Regierungsparteien verlieren, entsteht schnell der Eindruck einer erschöpften Regierung.

Für kleinere Parteien sind solche Umfragen ebenfalls folgenreich. Die Grünen, die Linke, die FDP und das BSW werden stärker danach beurteilt, welche Mehrheiten rechnerisch möglich wären. Besonders die Fünf-Prozent-Hürde spielt eine große Rolle. Parteien, die darunter bleiben, ziehen normalerweise nicht in den Bundestag ein. Dadurch können sich Sitzverteilungen stark verändern, selbst wenn sich die Stimmenanteile nur leicht verschieben.

DAWUM weist bei seiner Darstellung der Infratest-dimap-Umfrage darauf hin, dass theoretische Koalitionsberechnungen davon abhängen, ob Parteien wie FDP oder BSW die Fünf-Prozent-Hürde schaffen oder auf anderem Weg in den Bundestag einziehen würden. Quelle: DAWUM dawum.de

Warum Umfragen Schlagzeilen machen

Eine Schlagzeile wie „AfD überholt Union“ ist stark, weil sie eine politische Ordnung infrage stellt. Die Union war über Jahrzehnte eine der beiden großen Volksparteien. Wenn eine Partei rechts von ihr in Umfragen vorbeizieht, wirkt das wie ein Bruch mit Gewohnheiten.

Medien berichten darüber, weil solche Zahlen Nachrichtenwert haben. Sie zeigen Verschiebungen im Parteiensystem. Aber genau darin liegt auch ein Risiko: Die einzelne Rangfolge kann größer wirken, als sie statistisch ist. Ein Prozentpunkt mehr oder weniger kann viel Aufmerksamkeit erzeugen, obwohl er innerhalb der üblichen Schwankung liegt.

Deshalb sollte man nicht nur eine Umfrage betrachten, sondern mehrere. Erst wenn verschiedene Institute über mehrere Wochen ähnliche Entwicklungen zeigen, spricht man eher von einem Trend. Genau das macht die aktuelle Lage ernster: Es ist nicht nur eine einzelne Erhebung, in der die AfD stark abschneidet. Mehrere Institute zeigen die Partei derzeit vor oder auf Augenhöhe mit der Union. Quelle: Wahlrecht.de Wahlrecht

Was diese Entwicklung über Deutschland sagt

Die Umfragen zeigen nicht nur Parteipräferenzen. Sie zeigen auch eine Stimmung im Land.

Viele Bürger sind offenbar unzufrieden mit der Regierung, mit wirtschaftlichen Aussichten oder mit dem Eindruck, dass Politik komplizierte Probleme nicht in den Griff bekommt. Solche Gefühle sind politisch mächtig. Sie entstehen nicht nur durch objektive Daten, sondern auch durch Alltagserfahrungen: eine hohe Nebenkostenabrechnung, lange Wartezeiten bei Behörden, Unsicherheit im Job, Streit über Migration in der Kommune oder das Gefühl, dass öffentliche Debatten immer aggressiver werden.

Wenn Menschen den Eindruck haben, dass klassische Parteien ihre Sorgen nur verwalten, aber nicht lösen, suchen sie nach Alternativen. Das kann zu neuen Parteien führen, zu stärkerer Unterstützung für Oppositionsparteien oder zu politischem Rückzug.

Die AfD profitiert besonders von einer Mischung aus Protest, Themenfokus und Vertrauensverlust gegenüber etablierten Parteien. Die Union verliert, weil sie als führende Regierungspartei besonders sichtbar Verantwortung trägt. Die SPD verliert, weil sie als Koalitionspartner ebenfalls mitverantwortlich erscheint und zugleich Schwierigkeiten hat, ein klares eigenes Profil zu zeigen.

Was man aus der Umfrage nicht schließen darf

Aus der aktuellen Umfragelage darf man nicht schließen, dass die AfD automatisch die nächste Bundestagswahl gewinnt. Man darf auch nicht schließen, dass eine Regierungsbildung unter AfD-Führung bevorsteht. Umfragen sind beweglich. Wahlkämpfe, Krisen, Personalfragen, wirtschaftliche Entwicklungen und politische Fehler können Stimmungen stark verändern.

Man darf auch nicht annehmen, dass alle AfD-Umfragewerte dieselbe Bedeutung haben. Ein hoher Wert in einer bundesweiten Umfrage ist etwas anderes als eine Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Brandenburg. Regionale Unterschiede sind in Deutschland erheblich. Die AfD ist in Ostdeutschland deutlich stärker als in vielen westdeutschen Regionen. Eine bundesweite Zahl glättet diese Unterschiede.

Ebenso wenig sollte man aus einer Umfrage eine moralische Gesamtdiagnose über die Bevölkerung ableiten. Ein Prozentwert sagt, welche Partei Befragte aktuell nennen. Er erklärt aber nicht vollständig, warum sie das tun, wie fest ihre Entscheidung ist oder welche konkreten Erwartungen sie haben.

Warum politische Bildung hier wichtig ist

Gerade bei stark aufgeladenen Themen helfen Grundkenntnisse über Umfragen. Wer versteht, was eine Sonntagsfrage misst, lässt sich weniger leicht von dramatischen Überschriften treiben. Wer Fehlertoleranzen kennt, erkennt den Unterschied zwischen einem echten Trend und einer kleinen Schwankung. Wer mehrere Institute vergleicht, sieht das Gesamtbild klarer.

Politische Bildung heißt hier nicht, Menschen zu sagen, was sie wählen sollen. Sie heißt, Werkzeuge zum Verstehen bereitzustellen.

Ein sinnvoller Umgang mit Umfragen beginnt mit einfachen Fragen: Wer hat die Umfrage durchgeführt? Wann wurde sie erhoben? Wie viele Menschen wurden befragt? Ging es um die Bundestagswahl oder um ein Bundesland? Ist der Abstand groß genug, um politisch wirklich bedeutsam zu sein? Zeigen andere Institute etwas Ähnliches?

Bei der aktuellen Meldung „AfD vor Union“ lassen sich diese Fragen beantworten: Es gibt mehrere aktuelle Erhebungen, die die AfD vor oder nahe bei der Union sehen. Die Werte liegen ungefähr im Bereich von 27 Prozent für die AfD und 24 bis 25 Prozent für CDU/CSU. Gleichzeitig bleiben es Momentaufnahmen, keine Wahlergebnisse. Quelle: ARD-DeutschlandTrend / DAWUM dawum.de Quelle: ZDF-Politbarometer ZDFheute

Der größere Zusammenhang

Deutschland erlebt seit Jahren eine Veränderung seines Parteiensystems. Früher dominierten Union und SPD große Teile der politischen Landschaft. Heute ist das Parteiensystem fragmentierter. Mehr Parteien spielen eine wichtige Rolle, Koalitionsbildungen werden schwieriger, und die Bindung vieler Wähler an eine bestimmte Partei ist schwächer geworden.

Das bedeutet: Bewegungen in Umfragen können schneller passieren als früher. Eine Partei kann innerhalb weniger Monate deutlich gewinnen oder verlieren. Gleichzeitig wird Regieren komplizierter, weil Mehrheiten oft nur mit mehreren Partnern möglich sind.

Die aktuelle Stärke der AfD ist deshalb nicht nur eine Nachricht über eine einzelne Partei. Sie ist ein Hinweis darauf, dass viele Bürger mit dem bestehenden politischen Angebot hadern. Ob andere Parteien darauf überzeugend reagieren, wird nicht durch Empörung allein entschieden, sondern durch konkrete Politik, glaubwürdige Kommunikation und die Fähigkeit, Probleme so zu lösen, dass Menschen es in ihrem Alltag bemerken.

Eine Umfrage ist am Ende kein Urteilsspruch. Aber sie ist ein Signal. Und dieses Signal lautet derzeit: Das Vertrauen in die Regierungsparteien ist schwach, die AfD hat sich bundesweit auf einem sehr hohen Niveau festgesetzt, und die alte Selbstverständlichkeit, dass die Union rechts der Mitte unangefochten stärkste Kraft bleibt, gilt im Moment nicht mehr.

Quellenzusammenfassung 6 Quellen
  1. ARD-DeutschlandTrend / DAWUM dawum.de
  2. ZDF-Politbarometer ZDFheute
  3. Wahlrecht.de Wahlrecht
  4. DAWUM dawum.de
  5. ZDF-Politbarometer ZDF Presseportal
  6. Verwaltungsgericht Köln VG Köln